Eintritt: 18.- €
Keine Kartenzahlung möglich!
Kartenreservierung:
Tel. 030 - 25 05 80 78
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www.zimmertheater-steglitz.de
Fr. 1.5., 20.00 (Maifeiertag)
Harald Juhnke – Der letzte Applaus
Stationen eines Künstlerlebens

Er war Entertainer, Schauspieler, Sänger – und vor allem ein Mensch voller Widersprüche.Dieses Theaterstück nähert sich dem großen Berliner Original Harald Juhnke auf besondere Weise: Nicht als Nachahmung, sondern als Reise durch die Stationen eines außergewöhnlichen Lebens.
Ein Schauspieler begibt sich auf die Spuren eines Mannes, der wie kaum ein anderer für Charme, Humor und Selbstironie stand – und zugleich für Zweifel, Exzesse und Verletzlichkeit. Zwischen Bühne und Backstage, Applaus und Einsamkeit, Erfolg und Scheitern entfaltet sich das Porträt eines Künstlers, der immer alles gab – für sein Publikum und für das Leben.
Mit Respekt, Tiefgang und einem Augenzwinkern erzählt das Stück von Träumen, Abstürzen und dem unbedingten Willen, immer wieder aufzustehen. Eine Hommage an Harald Juhnke. Mit: Stefan Kleinert und Tanja Arenberg
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Sa. 2.5., 20.00
Jung Romeo - alt Julia
Gruppe Romeos & Julias spielt

Ikonische Szenen aus Romeo und Julia, an einigen Stellen diskret konterkariert von Wedekinds Frühlings Erwachen. Protagonisten sind diesmal aber eine achtzigjährige Dame=Schauspielerin, ein temperamentvoller 78jähriger Portugiese, beide umgeben von jungen Schauspielerinnen und Schauspielern. Wir zeigen an klassischen sowie eigenen Texten die Vulnerabilität gerade an den erotischen bzw. zarten Beziehungen der Älteren zu jüngeren Menschen und die dadurch heraufbeschworene Erinnerung, sowie das Wahrnehmen der eigenen Endlichkeit. Die körperlichen Fähigkeiten verabschieden sich nachgerade, nicht aber die Sehnsucht. Ergänzt wird das Ganze durch freche und verträumte Lieder von Marlene Dietrich über
Dalida bis zu den Beatles. Es spielen und singen: Freya Treutmann, Helga Seebacher, Jenny Epp, Luis Friz, Vasco Esteves
Dramaturgie und Regie: Petr Manteuffel
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So. 3.5., 19.00
Kleinkunst-Cocktail
Mit Olaf Michael Ostertag und seinen Gästen
Humorvoll – vielseitig – einmalig!
Der "Kleinkunst-Cocktail" präsentiert jeden 1. Sonntag im Monat wechselnde Gäste aus dem großen Gebiet der Kleinkunst: von Kabarett und Satire über Literatur bis hin zum Chanson. Gäste im Mai: Beppo Pohlmann (Gebrüder Blattschuss), Markus Weiß, Tanja Arenberg, Ekkehard Pluta,
Konstantin Popov u. a.
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Fr. 8.5., 20.00 (Premiere)
Husch husch Hüsch
Hanns Dieter Hüsch gerührt und geschüttelt mit Markus Weiß und Roger Döring

Als Großmeister des literarischen Kabaretts beherrschte Hanns Dieter Hüsch (*06.05.1925, † 06.12.2005) nicht nur den intelligenten Unsinn, sondern auch die tiefgründigsten Gedanken, welche die Tiefe der Oberfläche spielerisch durchbrechen. Geleitet von einer nicht enden wollenden Liebe zu den Menschen und der Welt beobachtete er ihr Zusammen- und Auseinanderleben und erschuf Gedichte und Geschichten, die
nicht trennen, sondern verbinden sollen.
Markus Weiß und Roger Döring widmen sich lesend und spielend einer bunten Auswahl seiner Texte aus einer 50-jährigen Schaffenszeit, die aktuell sind wie am ersten Tag und schmunzeln und auch viel denken lassen. Textlich ist alles von Hüsch, musikalisch alles von Döring (Saxofon und Klarinette).
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Sa. 9.5., 20.00
FOLKSHELDEN
Feine Gitarrenmusik - Songs - Chansons mit Rainer Eichberger: Gesang und Gitarre & Rüdiger Junkereit: Gitarre

Die Folkshelden, das Folkgitarrenduo von Rainer Eichberger und Rüdiger Junkereit, melden sich zurück aus ihrem Sommerdomizil an der Seine, inspiriert von lauen Sommerabenden mit musikalischen Fluchten und Fantasien, die ihre Wirkung in ihren neuen Songs voll zur Entfaltung bringen und das Publikum in die Welt ihrer nie ganz ernsten Stories entführen.
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So. 10.5., 19.00 (Muttertag)
Hilde - ein Leben mit Sommersprossen
Mit Tanja Arenberg und Wolfgang Bradler

Hildegard Knef war eine außergewöhnliche Künstlerin. Ihr Leben war geprägt von zahlreichen Talenten, einem unerschütterlichen Willen zum Erfolg und der Fähigkeit, sich immer wieder aufzurappeln. Ihre einzigartigen Chansons, ihre eindringlichen Texte und ihre literarischen Werke haben sie zu einer Legende gemacht. Sie war die Stilikone der sechziger Jahre und die Königin der Boulevard-Presse. Und Hilde war
eine echte Berlinerin und hat ihrer Heimatstadt Lieder mit „Augenzwinkern“ gewidmet! Eine unserer „letzten Diven“. Ihr Leben war nicht immer auf “roten Rosen“ gebettet, aber ihr Humor und ihre Stadt Berlin mit „Sommersprossen“ haben Hilde ein Leben lang begleitet.
Eine Hommage an Hilde Knef und ihr aufregendes Leben.
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Fr. 15.5., 20.00
Hieronymus: Fauler Zauber
Achtung! Unnett! Unernst! Unsensibel - aber beleidigungsfrei! Und gnadenlos komisch!

Staubtrockener Humor gepaart mit verblüffender Magie - das sind die Markenzeichen des unverwechselbaren Hieronymus.
Mit seiner schlechten Laune wird er auch Ihre Sympathie erringen und Ihre Lachmuskeln erschüttern. Lassen Sie sich zum Staunen bringen und erleben Sie die besten Nummern der über dreißigjährigen Varieté-Karriere dieses Vollblutmagiers als Solo-Show.
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Sa. 16.5., 20.00 (Zimmertheater-Premiere)
Kathi auf Reisen
Eine 60er Jahre Revue mit Charme, Witz & einem Koffer voller unvergessener Melodien

Kathi hat das Reisefieber gepackt, so schnappt sie sich ihren Koffer und macht sich zum ersten Mal in ihrem Leben auf in die „große weite Welt“. Raus aus ihrem kleinen Heimatdorf - einmal quer durch Deutschland - auf der Suche nach dem richtigen Mann.
Auf ihrer Reise bleibt sie nicht lange alleine und erlebt jede Menge Abenteuer. Kommen Sie mit auf die Reise und lassen sich von Kathis Stimme in frühere Zeiten entführen. Wer die guten alten Schlagerfilme der 60er Jahre liebt, ist hier genau richtig. Sind Sie live dabei - werden Sie Kathis Charme verfallen.
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So. 17.5., 19.00
Olaf Michael Ostertag: Wortstörungsfindungen
Aktuelles politisches Kabarett mit Olaf Michael Ostertag aus Berlin-Steglitz

Schon Tolstoi schrieb von Krieg UND Frieden, nicht ODER. Heute noch viel mehr spricht man zusammen, was nicht zusammengehört: Brüderinnen und Schwesterer, Gesundheitshäuser im Krankensystem, Bildschulung, Speisenarmung. Ist das von Handlangern vorbereitet? Oder zuer Reinfall?
Wenn Marta Wodkini gerüttelt, aber nicht geschürt wird, ist der Ernst hoffnungslos, aber die Lage unter. Wenn der Merz schon im Mai die Ernte einbringt, bleibt für den Rest des Jahres nur Herbst und Winter. Damit sind alle Fragen geschlossen.
Der Berliner Kabarettist Olaf Michael Ostertag steht für aktuelles politisches Kabarett.
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Fr. 22.5., 20.00 (Premiere - Uraufführung)
Franz Kafka – Das Geheimnis seines Schaffens
Was bleibt von einem Menschen, wenn man seine Texte betritt?

Ein Schauspieler begibt sich auf eine Reise in das Leben und Denken Franz Kafkas. Durch Briefe, Erzählungen und innere Bilder schlüpft er in die Rolle des Autors und lässt dessen künstlerisches Schaffen lebendig werden. Zwischen Realität und Traum, Selbstzweifel und Schaffensdrang entsteht eine szenische Einrichtung, die Kafkas Welt erfahrbar macht.
Ein Theaterabend über das Ringen mit sich selbst, über Sprache als Zuflucht – und über einen Mann, dessen Fragen bis heute nachhallen.
Mit: Stefan Kleinert
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Sa. 23.5., 20.00 (Zum letzten Mal!)
Untern Linden, Untern Linden! - Ein Streifzug durch Berlin vor 100 Jahren
Mit André Rauscher (und Erwin Böhlmann am Klavier)

Besuchen wir das alte Berlin und spazieren durch ruhige Straßen. Aber wie ruhig war es denn da wirklich? Was waren die beliebtesten Ausflugsziele, wo war eigentlich die Siegesallee und wer traf sich so in Hoppegarten? Wussten Sie zum Beispiel, dass 1902 der erste Verkehrspolizist Preußens den Verkehr Unter den Linden regelte? Er musste aber sehr bald seine Trillerpfeife gegen eine Trompete austauschen.
André Rauscher plaudert über die quirlige Reichshauptstadt vor knapp einhundert Jahren und verwebt Wissenswertes und Witziges mit Liedern aus der Zeit. Musikalisch kommt Otto Reutter ebenso zu Wort wie Paul Lincke und Walter Kollo. Ein kurzweiliges Programm über eine wilde Zeit.
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So. 24.5., 19.00 (Pfingstkonzert)
Beppo Pohlmann (Gebrüder Blattschuss)
Erfinder der „Kreuzberger Nächte“

Er ist nicht alt – er ist ein Klassiker. Sein Lebensabend ist noch nicht angebrochen, aber es wird schon immer früher dunkel. Passend dazu gibt’s Songs wie „Ich war mal schön“, „Endlich Rente“ und „Der Rockstar vom Seniorenheim“. Es kann sein, dass der „Flachlandtiroler“ auch die „Spagetti paletti“ anstimmt. Auf jeden Fall ist er mit „Kreuzberger Nächte“ und „Der Kleine Vampir“ in „Berlin mittendrin“, egal, wo er gerade ist.
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Fr. 29.5., 20.00 (anläßlich der Todestage von Wilhelm Bendow und Hubert von Meyerinck)
Tü-Tü und Zack-Zack – Eine Zeitreise zu Wilhelm Bendow und Hubert von Meyerinck
Matthias Gerschwitz präsentiert sein Buch als multimediale Zeitreise in Leben und Karriere zweier (fast) vergessener Schauspieler

Zur Präsentation des Buches über Wilhelm Bendow und Hubert von Meyerinck entführt er die Besucher mit Hilfe von Filmausschnitten, Tondokumenten, Fotos und zeitgenössischen Texten in die ungewöhnlichen Karrieren zweier zu Unrecht fast vergessener homosexueller Künstler zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik. Es ist ein bewegendes Stück Zeit-, Film- und Kulturgeschichte, das die Betrachter darüber hinaus gut unterhält.
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Sa. 30.5., 20.00
Wo kommen die Löcher im Käse her?
Texte, Songs und Biografisches von KURT TUCHOLSKY mit Theaterdirektor GÜNTER RÜDIGER (Rezitation, Gesang und Gitarre)
Als Gast: TANJA ARENBERG (Kabarett Klimperkasten)

Günter Rüdiger präsentiert uns eine großartige Auswahl an Gedichten, Texten und Liedern von Kurt Tucholsky - liebevoll zusammengestellt. Das Leben und Werk dieses bedeutenden Satirikers wird uns auf unterhaltsame und nachdenklich stimmende Weise nahegebracht.
Günter Rüdiger zählt laut Presse- und Zuschauerstimmen zu den derzeit besten Tucholsky-Interpreten!
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So. 31.5., 19.00
Hauptsache Brecht
Eine spannende Brecht-Collage aus szenischer Darbietung und musikalischen Einlagen mit Tanja Arenberg, Günter Rüdiger und Stefan Kleinert

Sie hören Songs, politische Texte zum Nachdenken, Gedichte, Anekdoten und sehen szenische Auszüge aus Theaterstücken von Brecht. Episches Theater mit Hintersinn und Humor. Vorgetragen, gespielt und gesungen von Tanja Arenberg, Günter Rüdiger und Stefan Kleinert.
Dauer ca. 75 Min. (ohne Pause)